Samstag, 16. Februar 2008

Abschiedsfest

Da diesen Mittwoch mein letzter offizieller Arbeitstag bei ATS sein wird, gab es am Freitag schon mal ein vorgezogenes Abschiedsfest. Dabei gab es für alle typisch malaiische Kost. Neben gebratenen Nudeln, stand noch Reis mit Beef Redang auf der Speisekarte, von dem man nicht genug bekommen kann, wenn es nicht so kalorienreich wäre. Beef Redang ist zartes Fleisch mit einer erdnussartigen Soße. Mhhhh

Zu meiner Überraschung bekam ich sogar noch ein kleines Abschiedsgeschenk oder besser gesagt, ein Andenken an meine Zeit hier in Malaysia bei ATS. Mein Chef bedankte sich für die geleistete Arbeit und überreichte mir eine Urkunde, die auf ein Alublech graviert wurde und sich in einer kleinen Holzschachtel befand.

Wie schon gesagt, muss ich diese Woche nur noch bis Mittwoch arbeiten. Am Donnerstag fliege ich mit Gerhard dann nach Bangkok zu seinem Chef Günter. Dort werde ich Freitag meine Ergebnisse vorstellen, was ich in den letzten sechs Monaten gemacht habe. In Bangkok bleiben wir noch bis Montag. Somit wird auch noch genügend Zeit bleiben, sich dem gemütlichen Teil zu widmen. Gerhard lebte ja drei Jahre dort und weiß somit wohin man gehen muss! :-))

Aus Bangkok komme ich dann wieder nächsten Montag zurück. Da bleiben mir dann noch gerade zwei Tage, um meine Sachen zu packen. Donnerstag werde ich „lovely“ Kuantan vorerst verlassen und mit Sack und Pack nach KL fahren, denn Freitag fliege ich noch mal nach China.

Um auch alle Unklarheiten über meine Ankunft in Deutschland zu beseitigen: Ich komme am Mittwoch, den 05.03 in Deutschland an. Bis dahin hoffe ich auf wärmeres Wetter, sonst steig ich nicht aus dem Flieger!! :-)

Bis die Tage..

Jens

Dienstag, 29. Januar 2008

Tempelanlagen von Angkor

Tach zusammen..

Dieses Mal wieder pünktlich zur Wochenmitte mein Bericht zur vergangenen Wochenende. Wie schon vorige Woche angekündigt hatten Rolf und ich freitags Urlaub um nach Kambodscha zu fliegen. Ziel war die Stadt Siem Riep, welche der Ausgangspunkt zur Besichtigung der gigantischen Tempelanlagen von Angkor war.
Am Flughafen morgens um acht angekommen waren wir kurzzeitig geschockt, denn es regnete. Damit hätten wir hier am aller wenigsten gerechnet, denn in Kambodscha ist gerade Trockenzeit. Unser Guesthouse bot einen kostenlosen Transfer vom Flughafen an, was wir auch schon per frühzeitig angemeldet hatten. Am Ausgang stand auch wie bestellt ein kleiner Einheimischer mit einem Schild auf dem mein Name war. Als Fahrzeug diente ein motorisiertes Tuk Tuk. Die Fahrt dauerte knapp 20 Minuten, die für unseren Fahrer anscheinend die Hölle sein musste. Bei Nieselregen und knapp 20 Grad zitterte er sich einen ab auf dem Moped, das er einem Leid tun konnte.
Am Guesthouse angekommen, gab’s neben einem Begrüßungsshake gleich ne Menge Infos zu den Tempeln.
Für die Besichtigung der Tempelanlagen benötigt man einen Pass. Den 3-Tagespass gibt’s für 40 US-Dollar und die waren jeden Cent wert!!
Unser Fahrer empfahl uns eine bestimmte Route, auf der einige interessante Tempel zu besichtigen sind. Ahnungslos wie wir waren, willigten wir ein und schon ging’s los. Jetzt ich nachhinein kann ich sagen, wir haben ziemlich sicher den langsamsten Tuk Tuk Fahrer erwischt, der auf Kambodschas Straßen unterwegs ist. Es war schon schwierig Fahrradfahrer zu überholen. Dafür konnte man umso besser, das Getümmel um einen herum besser wahr nehmen. Leider konnte er auch fast kein Englisch und so blieb die Kommunikation mit ihm Mangelware. Der Ablauf war immer der gleiche. Er fuhr uns zu einem Tempel, warte (oder pennte) so lange, wie wir diese besichtigten und dann ging’s auf zum nächsten Tempel. Und das für ganze 12 US-Dollar pro Nase.
Kambodscha ist auch das mit Abstand ärmste Land, in dem ich bis jetzt gewesen bin. Da die eigene Währung nichts taugt, zahlt man in der Regel mit US-Dollar. Vor allen Tempel wollen meistens Kinder einem irgendwelche Dinge verkaufen. Alles für 1 Dollar. Postkarte, Armreif, T-Shirt..

Bevor ich noch lange herum schwafle, schaut euch einfach die Bilder an und staunt, was die Leute vor Jahrhunderten so auf die Beine gestellt haben. Ein Wachsinn..


Achja, wer sich nicht gerne Steine anschaut, sollte die Fotos meiden :-)





Bayon, einer der schönsten Tempel!! Laut Reiseführer schauen da einen über 100 Gesichter an?!





Dieser Tempel war über 50 Meter hoch. Ich möchte mal wissen, wer da gewohnt hat, den die Treppen waren sehr sehr steil und die Stufen für so nen kleinen Mann wie mich ganz schön hoch :-)






Hier waren aber nicht nur die Treppen groß sondern auch die Bäume. Möchte gar nicht wissen, wie alt die schon sind. Wir wissen allerdings nicht (es konnte uns auch keiner sagen!), wie den die Bäume auf die Mauern kamen. Oder anders, die Mauer unterm Baum?? Egal sind super aus!!

An der Stelle auf dem oben Bild rechts, stand angeblich auch schon Angelina Jolie, als sie den Film Tomb Raider vor acht Jahren hier drehten. Und jetzt ich :-) (Ohhhhh)







Ohne Worte




Angkor Wat, der wohl berühmste und größte Tempel (ist eigentlich mehr ne Tempelanlage!) Umgeben vom einem Fluss, der viereckig um die Anlage führt. EINFACH NUR GIGANTISCH!!













Zu jedem Ausflug gehört ein super Sonnenuntergang. Da haben wir uns einen Berg bei ungefähr 30 Grad hinaufgequält. Das es sich gelohnt hat, erkennt man bestimmt. Allerdings waren wir nicht die einzigsten, die diese Idee hatten. Unserer guten Kondition haben wir es zu verdanken, dass wir auf dem Weg nach oben unzählige Chinesen überholten und uns einen Top-Platz sichern konnten!!
























Links ist unser "rasender" Tuk Tuk Fahrer samt Vehikel. Rechts versuchte uns eine kleines Mädchen Postkarten zu verkaufen.












Hier interessiert sich auch keiner dafür, wie viele Personen auf einem Auto oder Roller erlaubt sind. So lange noch Platz ist, darf jeder mit. Einmal haben wir fünf Personen auf einem Moped gezählt. 3 Erwachsene, 1 Kind und 1 Baby. Geht alles, man muss nur wollen :-)


Und zu guter letzt: Die süssen kleinen Hundebabys in unserem Guesthouse. Ich wünsch allen eine schöne Woche.. Jens


Dienstag, 22. Januar 2008

Der Countdown läuft...

Tach zusammen..

Heute in 6 Wochen hab ich wieder deutschen Boden unter den Füßen. Nur noch 42 Tage!!!

Das dies der erste Bericht seit zwei Wochen ist, liegt nicht daran, dass ich keine Lust mehr habe, meine Erlebnisse hier kund zu tun. Es hat vielmehr damit zu tun, dass wir die letzten beiden Wochenenden einfach nur das super Wetter genossen haben und Samstag und Sonntag am Pool lagen. Manche finden das eher langweilig, aber ich fand es einfach nur angenehm bei 30 Grad in der Sonne zu bruzzeln und nichts zu tun.





Vor zwei Wochen hat uns Gabi verlassen. Wir haben sie auch gebührend mit einer recht feucht fröhlichen Feier am Donnerstag verabschiedet, Karaokebar inklusive ;-)
Zum Glück hatte ATS Freitag frei, d.h. Gerhard und ich konnten im Gegensatz zu unseren Kollegen auspennen. Freitag begleiteten wir dann Gabi noch zum Flughafen.


Schlag auf Schlag ging es dann auch letztes Wochenende weiter mit der Verabschiedung. Torben hatte zum Abschied eingeladen. Auch hier gab es reichlich essen und trinken.


Wie mein Aufenthalt neigt sich auch die Arbeit dem Ende. Mein Projekt ist fast abgeschlossen, nur einige Punkte sind noch zu erledigen, was in den letzten Wochen kein Problem darstellen sollte. Diese Woche war bei uns in der Firma hoher Besuch zu Gast. Von Imtech Deutschland kamen zwei Manager zur Stippvisite. Dabei wurden auch kräftig Fotos geknipst...


Diese Woche ist für mich wieder eine 4-Tageswoche, denn Rolf und ich werden übers Wochenende nach Kambodscha fliegen und uns die riesen Tempelanlagen von Angkor Wat ansehen. Darauf freuen wir uns schon seit Monaten. Bericht wird pünktlich zum nächsten Wochenbeginn folgen.

MFG Jens


Dienstag, 8. Januar 2008

Jahreswechsel in Übersee..

Tach zusammen..

Erstmal wünsch denjenigen, denen ich es noch nicht gewünscht habe, ein schönes neues Jahr…

Ich verbrachte mit allen anderen Praktikanten den Jahreswechsel in Singapur, eine Stadt in der man es ohne Vorbehalte auch um einiges länger aushalten kann, als unsere drei Tage!! Singapur ist von den Lebensbedingungen her im Gegensatz zu Malaysia mit Europa gut zu vergleichen, was sich allerdings auch am Geldbeutel bemerkbar macht (Schachtel Zigaretten = 6 Euro; 0,3L Bier = 4 Euro usw.). Ordnung steht an erster Stelle in Singapur, was die Regierung auch mit Geldstrafen auf fast alles untermauert. Wer bei Rot über die Ampel geht, Abfall auf die Straße wirft oder Wände bemalt muss mit saftigen Strafen rechnen (wenn er erwischt wird). Aber man merkt, es funktioniert. Ich habe selten eine so saubere, friedvolle Stadt gesehen.


Mit dem Bus ging’s am 29te um halb elf nachts los. Um 3 Uhr haben wir die Grenze passiert, was aufgrund des Andrangs knapp 90 Minuten dauerte. Das war anscheinend unserem Busfahrer zu lange, denn unseren Bus haben wir nach der Grenze nicht wieder gesehen. Aber nach 4 Monaten Malaysia lernt man ja flexibel zu sein und wir sind mit einem Local Bus von der Grenze in die Stadt gekommen. Da Gabi und ich erst Mittag in unser Hotel einchecken konnten, haben wir den Morgen im Botanic Garden verbracht und einfach die ersten Sonnenstrahlen genossen.
Mittags noch ein bisschen Sightseeing bis wir endlich unser Zimmer beziehen konnten. Da ich bis dahin nicht wirklich viel geschlafen habe, war mein Abendprogramm ziemlich überschaubar (Abendessen und Schlafen!).

An Silvester war ich dann tagsüber mit Torben shoppen. Am Abend haben wir uns für das Silvester Mahl eines der unzähligen Restaurants am Singapore River ausgesucht. Dort ist abends richtig was los und ein super ambiente. Bei einem netten Italiener gab’s für mich dann ein leckeres „Filleto del Pizziolino“ oder so ähnlich. Nicht anders als in Deutschland war um Mitternacht dann das Feuerwerk, nur das es hier über Hochhäuser und bei angenehmen 25°C stattfand und alles viel schöner :-)
Man hatte das Gefühl, die ganze Stadt war auf der Straße, so viele Menschen säumten diese. Es hat auch dementsprechend lange gedauert bis wir unser Hotel erreichten!! Auch ohne Alkohol (!!) war es ein richtig schöner Jahresabschluss oder Beginn, je nachdem…

Dieses Wochenende kamen auch zwei neue Praktikanten in Kuantan an. Ich hatte das Vergnügen die beiden um zehn Uhr morgens (während sich Torben und Gabi noch vom Vorabend erholten) vom Flughafen abzuholen und ein bisschen in den Alltag hier „Einzulernen“. Dabei musste ich daran denken, dass ich jetzt schon vier Monate hier bin. Mein Gefühl sagt aber, es sind erst vier Wochen oder so!! Für mich sind es nun noch acht Wochen hier. Ich möchte gar nicht daran denken, wie schnell diese wohl vorüber gehen. Anderseits ist die Vorfreude auf Zuhause auch schon da..



Samstagabend waren Torben und ich mit ein paar Arbeitskollegen in einer Karaoke Bar!! Das ist eine der Lieblingsbeschäftigungen für Asiaten. Was man auch an der Tatsache merkte, dass die einzigen die nicht singen konnten wir beide waren. Aber wir versuchten es zumindest! Der Wille war da. Die Ausführung leider sehr mangelhaft. Trotzdem war es super lustig und wird hoffentlich nicht der einzige Besuch gewesen sein.



Heute war ich auch mal wieder arbeiten. Seit nun knapp vier Wochen hatte leider nicht die Möglichkeit dazu!! Erst die Flut, dann Urlaub.. Aber nun werden die letzten acht Wochen noch mal alle Kräfte mobilisiert um mein Projekt auch zum Abschluss zu bringen, wenn nicht wieder irgendwas dazwischen kommt!!

Freitag, 28. Dezember 2007

Besinnliche Tage

Tach zusammen..

Ich hoffe alle daheim gebliebenen hatten ein schönes Weihnachtsfest!! Weihnachten in Malaysia war für mich ganz anders als man es von zu Hause gewohnt ist. Ich denke aber es liegt hauptsächlich daran, dass man es gewohnt ist, das Fest mit seiner Familie zu verbringen. Da sich ja bekanntlich meine Familie nicht in Malaysia aufhält, musste Ersatz gefunden werden. In KL konnte ich dann mit meinem Chef, Gabi und Thomas wenigsten ein bisschen feiern. Der versprochene Weihnachtsbaum blieb allerdings aus. Bei IKEA gibt es immer einen Flieger voll echte Weihnachtsbäume. Wir haben uns aber auch mit etwas Dekoration zufrieden gegeben. Eines hat sich jedoch nicht von zu Hause unterschieden. Man hat so viel gegessen, dass man fast nach Hause rollen konnte. Bei Thomas, der für uns vorzüglich gekocht hatte, gab’s leckere Antipasti, gegrillte Kartoffeln und ein ganzes Huhn! Von der Mahlzeit gestärkt sind wir in unser Hotel, dem PG Hilton gefahren, um den Abend in der hoteleigenen Bar ausklingen zu lassen. Bei unserem letztjährigen Aufenthalt in KL hatten Basti und ich schon einschlägige Erfahrungen mit dieser Bar gemacht. Es sollte an dem Abend nicht anders werden..

Es mag vielleicht blöd klingen, denn in Deutschland meckert man immer: „Schon wieder Weihnachten, immer das gleiche und derselbe Stress!“. Ich hatte es dieses Jahr in etwas anderer Form und ich muss sagen, ich freue mich schon wieder auf das nächste Weihnachten, in gewohnter Umgebung! Ist es einfach am schönsten zu Hause!! Da helfen auch die angenehmen Temperaturen nicht fiel, den bei 30 Grad einen Glühwein zu trinken ist ja voll Banane!!

Vor den Feiertagen waren wir auch noch ein bisschen in Malaysia unterwegs. Gabi und ich sind ca. 10 Std. mit dem Bus in die Cameron Highlands gefahren. Sie liegen auf ca. 2000m Höhe und von den Klimabedingungen her, fast mit den europäischen zu vergleichen. Deswegen gibt es dort riesige Teeplantagen, Unmengen von Erdbeerfeldern, Spargelanbau, Rosengärten und und und. Einfach alles was wir als Deutsche im Garten haben. Man glaubt gar nicht, wie die hier auf Erdbeeren abgehen. Überall wird einem angeboten, sich seine Erdbeeren selber vom Feld pflügen zu dürfen. Das ist für die Malyen das höchste!! Wir sind in erster Linie wegen den Teeplantagen hin. So was muss man einfach mal gesehen haben. So weit das Auge sehen kann, gibt’s Tee. Und der schmeckt sogar. Zwei Tage hielten wir uns dort auf.

Am ersten Tag haben wir eine kleinere Teeplantage (Bilder oben) besucht. Auf der Karte hatte es nicht so weit ausgesehen, deswegen wollten wir dort hinlaufen. Leider hatte ich mich getäuscht und es waren ca. 5 km zu laufen! Danach ging es (mit dem Taxi!) zur sogenannten Butterfly Farm. Wie der Name vielleicht vermuten lässt, gibt es aber nicht nur Schmetterlinge dort, sondern alles, was in den Highlands so rum kriecht. Auf dem Bild hab ich einen Ast mit zwei ganz komischen Käfern drauf sitzen. Daneben gab’s noch etliche andere Ficher, wie Skorpione, Schlangen usw. Super schön waren aber auch die Schmetterlinge.
Am Abend haben wir dann eine Spezialität der Highlands probiert. Wir waren „Steamboat“ essen. Das ist eigentlich nichts anderes als chinesisches Fondue. Wir bekamen drei Teller, mit unterschiedlichen rohen Zutaten und einen Pott mit Suppe. Jeder der jetzt Fondue kennt, weiß was passiert. Richtig Essen in den Topf, warten bis es fertig ist! Es wirklich lecker, auch wenn ich manchmal nicht wusste was ich gegessen hatte :-)

Für den zweiten Tag haben wir uns entschlossen eine Halbtagestour zu buchen, den am Abend sollte es ja nach Hause gehen. Es war der erste Tag seit drei Wochen an dem die Sonne schien (laut dem Tourguide). Bei super Wetter sind wir erst auf die berühmteste und größte Teeplantage der Highlands (Boh Tea Estate). Wir frühstückten mit einem super Ausblick und leckerem Tee.


Nach ein paar Schnappschüssen ging es weiter auf dem höchsten Berg mit knapp 2300m. Oben angekommen hatte man einen super Ausblick über die gesamten Highlands. Und bei so einem Wetter musste man dort nicht mal frieren. Stichpunkt frieren!! Ich hatte das erste Mal seit dem ich hier bin, Frostbeulen bekommen!! Nachts kühlte es auf für malaiische Verhältnisse arschkalte 15 °C ab und wir froheren wie die Hunde. Hoffentlich ist der Winter in Deutschland passe, wenn ich zurück bin, sonst bekomme ich glaubig Probleme!!! :-)

Von Berggipfel aus, stand noch ein kleiner Jungle Walk auf dem Programm. So sind wir also ein bisschen durch den Urwald gewandert, was mehr oder weniger gut voran ging. Die Erde war von den Vortagen noch sehr feucht. Nach dem Walk hatten wir alle braune Schuhe. Ein bisschen Verlust hat man halt immer. Unser Guide zeigte uns interessante und ganz witzige Dinge. Wir kamen an einem Strauch vorbei (Bild links), dessen Kräuter als weibliches Viagra eingesetzt werden. (P.S.: Wer was braucht, Email an mich! Kann man im Garten pflanzen!). Daneben gab’s auch noch eine schöne Blume, die sich nach dem Prinzip „Klappe zu, Affe Tod!“ funktioniert. Wenn Insekten in das Innere fliegen, schließt sich der Deckel und der Hunger ist gestillt! Gar nicht doof!!

Die Flutlage hat sich mittlerweile auch ein bisschen entspannt. Das Wasser geht zurück. Jetzt müssen halt die ganzen Schäden behoben werden. Arbeiten wollte ich eigentlich auch wieder, aber als ich am Mittwoch mit meinem Chef Gerhard ins Geschäft kam, war die Halle dunkel. Gerhard konnte es kaum glauben, denn er dachte es wird gearbeitet. Seine Bosse wussten auch von nichts. Nach ein paar Telefonaten stellte sich heraus, dass einer seiner Angestellten ohne Infos an seine Vorgesetzten einfach den Landen dicht gemacht hatte! Nun war natürlich schon jeder Mitarbeiter schon über alle Berge und machte Urlaub. Jetzt arbeite ich halt erst wieder am 7 Januar, da nächste Woche die Firma auch zu bleibt. Was soll man machen. So etwas passiert halt nur hier!!

Heute Abend geht’s dann auf nach Singapur! Dort werden wir alle zusammen Silvester feiern und sind schon ganz gespannt, was da so geht..

Ich wünsch allen einen guten Rutsch und ein erfolgreiches Jahr 2008!!

MFG Jens

Sonntag, 23. Dezember 2007

Selamt Hari Natal 2008

... und für all diejenigen, die der maliischen Sprache nicht mächtig sind, nochmal auf deutsch:

FROHE WEIHNACHTEN UND EIN SCHÖNES NEUES JAHR 2008..



Schöne Grüße

Jens

Montag, 17. Dezember 2007

Land unter!!!


Sooo dala..

Nun haben wir die Scheiße hier! Am Anfang noch geschmunzelt aber mittlerweile haben sich die Überschwemmungen hier zu einer richtigen Katastrophe entwickelt. Laut den lokalen Medien soll es die schlimmste Überschwemmung in den letzten 10 Jahren gewesen sein. Wir sind seit letzten Mittwoch nicht mehr arbeiten gewesen, weil Pekan (da steht unser Werk) und die Straßen dorthin immer noch überflutet ist. Wann wir wieder arbeiten können ist ungewiss! Hört sich jetzt in einigen Ohren wunderbar an, aber wenn man den ganzen Tag nicht weiß, was man treiben soll ist´s auch doof!!
Zumindest ist der Highway nach KL wieder auf. Denn am Donnerstag wollen Gabi und ich für n paar Tage in die Cameron Highlands fahren. Da kann man riesige Teeplantagen, Erdbeerfelder und viele andere Dinge bewundern. Die Erdbeerfelder werden uns jetzt nicht umhauen aber soll schon nicht schlecht sein. Wir kommen am Sonntag wieder rechtzeitig zum Weihnachtsfest zurück. An Weihnachten werden mein Chef, Gabi und ich nach KL zu ein paar anderen Deutschen fahren. Dort haben wir sogar einen echten Weihnachtsbaum (von IKEA!!) und ein richtiges Festmahl soll es auch geben. Mir wurde nur der Auftrag erteilt, ein paar Flaschen Wein zu besorgen. TOLL!! Damit wurde mir die beste Aufgabe erteilt. Ob der Wein jedem gemundet hat werden wir sehen..
Da es ja wegen dem Hochwasser nicht sonderlich viel zu berichten gibt, kann ich heute etwas nachholen, was ich eigentlich als aller erstes posten hätte müsste. Die Bilder von meiner Abschiedsfeier in Fiedler´s Garten! Hier mal die schönsten Momente!

MFG Jens












Fiedel´s Guestbook